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Valdivianischer Regenwald

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Südbuchen im valdivianischen Regenwald

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Umgebung von Puerto Montt herrschen wunderschöne Wälder des Typs valdivianischer Regenwald vor. Im folgenden ist eine Beschreibung dieser biotopsartigen Waldgemeinschaft aus Flora Silvestre de Chile - zona araucana, vierte Auflage (1997)aufgeführt, die im Verlag Fundación Claudio Gay aufgelegt wird:

Die üppigste Waldgemeinschaft Chiles ist der Valdivianische Regenwald, mit größter Artenvielfalt, sehr dichtwüchsig und mit klar definierten Straten (Höhenschichten). Der Westwind bringt reichlich Regen und dieser Faktor, gemeinsam mit dem gemäßigtem Küstenklima ermöglicht den hohen Wuchs der Bäume (50 bis 60 m Höhe). Die Bäume sind immergrün und neigen dazu artenreine Gruppen oder sogar Flächen eines einzelnen Pflanzentyps zu bilden. Die wichtigsten Baumtypen sind folgende: Roble, Coigüe, Lenga, Olivillo, Manío, Laurel y Tineo.

Der mittlere Stratus bildet sich aus nachwachsenden Bäumen und Sträuchern einschließlich Notro, Chin-chin, Quila, Chilca und anderen Arten. Der unterste Stratus setzt sich aus üppig wachsenden Farnen, Moosen und Kräutern zusammen. Die häufigsten Farne sind folgende: Lophosoria quadripinnata, Blechmum chilense e Hymenophyllum spp.; und die typischen Kräuter auf Lichtungen: Loasa acanthifolia, Phytolacca bogotensis, Viola capillaris, Oxalis valdiviensis, etc.), Pflanzenparasiten und Bromeliengewächse vervollständigen den üppigen Anblick des Waldes. Wo der Wald zum Flächenschaffen für die Viehwirtschaft gefällt wurde gibt es zahlreiche einheimische und exotische Kräuter.

Unter El Bosque Chileno und Kiñehuen ist weitere Information über den chilenischen Wald zu finden.

 

Die Kirchen von Chiloé - ein Weltkulturerbe

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In Chiloé gibt es über 150 Kirchen und Kapellen. Die ersten Kirchen wurden vollständig aus Holz gebaut, da die Teile durch Holzdübel und nicht durch Nägel verbunden wurden. Die ältesten Kirchen auf Chiloé gehören mit einigen Kirchen in Deutschland, den Vereinigten Staaten und skandinavischen Ländern zu den wenigen architektonischen Werken aus Holz des achzehnten Jahrhunderts.

Über die Jahrhunderte hinweg herrschte ein typischer architektonischer Stil vor, heutzutage scheint dieser Stil jedoch zum verschwinden verurteilt zu sein, da die neuen Kapellen nur wenige oder gar keine dieser frühen architektonischen Stilelemente aufweisen. Der Urtyp bestand aus zwei Hauptelementen: die Explanade oder Aussenhof und die Kirche.
Später, im XIX Jahrhundert gesellte sich der Friedhof hinzu, der keine besondere Lage bezüglich des Gesamtbaus besitzt. Ausserdem kam die "Casemita" oder das "Eremitenhaus", das für den vorüergehend dort wohnenden Missionar bestimmt war, hinzu. Die "Casemita" ist in einigen Kapellen noch zu finden, besitzt aber auch keine bestimmte Anordnung.

 

Die Carretera Austral

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Der Bau der Carretera Austral wurde in den siebziger Jahren begonnen, um den Süden Chiles über den Landweg mit dem Rest des Landes zu verbinden und wurde 1988 zur Einweihung der Carretera Austral weitestgehend fertiggestellt. Die Carretera Austral erschliesst über ihre gesamte Länge praktisch unberührte, malerische Landschaften. Der erste Abschnitt von Puerto Montt nach Caleta La Arena ist asphaltiert und führt unter anderem zum schattigen und immerfeuchten Nationalpark Alerce Andino, wo es mehrere Jahrtausend alte Exemplare von Alerzebäumen (Fitzroya Cupressoides) zu bestaunen gibt. In Caleta la Arena setzt man mit der Fähre nach Caleta Puelche über. Folgt man der immer von herrlichten Landschaften gesäumten Carretera Austral Richtung Süden gelangt man nach Río Negro /Hornopirén und zu dem gleichnamigen Nationalpark. In allen Küstendörfern kann man frisch gefischte Meeresfrüchte und Fische probieren und kaufen.
 

Der Reloncaví-Fjord

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Reloncaví-Fjord

Im Juli 2001 wurde die Landstrasse 69 zwischen Puelo und dem Fischerdorf Puelche fertiggestellt. Dies ermöglicht, eine Rundtour um den Fjord ab Puerto Montt. Zunächst richtet man sich nach Puerto Varas, von wo aus man dem Südufer des Llanquihue-Sees über die Landstrasse 225 bis zu dem sehenswerten Dorf Ensenada am Fusse des Vulkans Osorno folgt. Kurz nach Ensenada folgt man der Landstrasse 69 nach Ralún, wo der Fjord beginnt und die Strasse sich in einen Schotterweg verwandelt. Dieser Weg führt entlang der Fischerdörfer Cochamó und Puelo und immer entlang des Reloncaví-Fjords, der hier tief in die Vorkordillere eindringt und so eine malerische Landschaft aus Meer und hohen Bergen bildet. Bei gutem Wetter sieht man schon in Cochamó die verschneiten Gipfel des Vulkans Yates. In Puelo beginnt der neue Abschnitt der Strasse durch praktisch unberührte Landschaft. In Caleta Puelche führt dieFähre über nach Caleta la Arena, um von dort aus in etwa einer halben Stunde wieder nach Puerto Montt zurück zu gelangen. Diese Rundtour beträgt etwa 290 km und kann durch eine Stippvisite zum Tagua Tagua -See ab Puelo etwea 12 km Richtung Kordillere ergänzt werden.

 

Ensenada, Ralún, Petrohué

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Folgt man der Strasse 225 von Puerto Varas Richtung Andenkordillere (Osten), erreicht man die wunderschöne Ortschaft Ensenada am Fusse des malerischen Vulkans Osorno. Ab Ensenada können zahlreiche Ausflüge und Exkursionen unternommen werden wie z.B. ein Ausflug zu den Skiliften auf dem Vulkan, die ganzjährig funktionieren, um den einmaligen Ausblick auf den LlanquihueSee und Umland zu geniessen. Etwa sieben km nach Ensenada erreicht man die beeindruckenden Wasserfälle des Petrohués, die sich über Lavagestein ergiessen. Weitere sieben km Richtung Osten erreicht man das Dorf Petrohué. Ab Ensenada Richtung Süden gelangt man über die Landstrasse 69 nach Ralún, wo sich der Petrohué inmitten der dicht bewaldeten Vorkordillere in den Reloncaví-Fjord ergiesst.

 


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Fuente: Banco Central de Chile
by CODENOVA

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