In der Umgebung von Puerto Montt herrschen wunderschöne Wälder des Typs valdivianischer Regenwald vor. Im folgenden ist eine Beschreibung dieser biotopsartigen Waldgemeinschaft aus Flora Silvestre de Chile - zona araucana, vierte Auflage (1997)aufgeführt, die im Verlag Fundación Claudio Gay aufgelegt wird:
Die üppigste Waldgemeinschaft Chiles ist der Valdivianische Regenwald, mit größter Artenvielfalt, sehr dichtwüchsig und mit klar definierten Straten (Höhenschichten). Der Westwind bringt reichlich Regen und dieser Faktor, gemeinsam mit dem gemäßigtem Küstenklima ermöglicht den hohen Wuchs der Bäume (50 bis 60 m Höhe). Die Bäume sind immergrün und neigen dazu artenreine Gruppen oder sogar Flächen eines einzelnen Pflanzentyps zu bilden. Die wichtigsten Baumtypen sind folgende: Roble, Coigüe, Lenga, Olivillo, Manío, Laurel y Tineo.
Der mittlere Stratus bildet sich aus nachwachsenden Bäumen und Sträuchern einschließlich Notro, Chin-chin, Quila, Chilca und anderen Arten. Der unterste Stratus setzt sich aus üppig wachsenden Farnen, Moosen und Kräutern zusammen. Die häufigsten Farne sind folgende: Lophosoria quadripinnata, Blechmum chilense e Hymenophyllum spp.; und die typischen Kräuter auf Lichtungen: Loasa acanthifolia, Phytolacca bogotensis, Viola capillaris, Oxalis valdiviensis, etc.), Pflanzenparasiten und Bromeliengewächse vervollständigen den üppigen Anblick des Waldes. Wo der Wald zum Flächenschaffen für die Viehwirtschaft gefällt wurde gibt es zahlreiche einheimische und exotische Kräuter.
Unter El Bosque Chileno und Kiñehuen ist weitere Information über den chilenischen Wald zu finden.







Sehenswertes


